Sommerzeit – Insektenzeit

Der Kaffetisch ist gedeckt, nichts steht dem gemütlichen Nachmittag im Wege. Wären da nicht diese störenden Wespen. Ein Einsatz für die Feuerwehr? Nein.

Die Feuerwehr wird in einem solchen Falle nur tätig, wenn Menschen in Gefahr sind, z.B. ein Wespennest im Garten eines Allergikers, oder wenn Kinder gefährdet sind, z.B. Wespennester auf Spielplätzen oder auf Kindergartenanlagen.
Ansprechpartner bei Problemen mit Wespennestern sind die Naturschutzbehörden bei den Landratsämtern und kreisfreien Städten. Sie sorgen für eine Umsiedlung des Nestes.

Achtung bei Hornissen! Diese Insekten stehen unter Artenschutz. Ihre Nester darf die Feuerwehr nicht beseitigen.

Was tun bei einem Wespennest im
Garten?

 

 

 



Halten Sie Abstand von etwa zwei bis drei Metern, vermeiden sie in diesem Bereich Erschütterungen und das Versperren der Einflugschneise.
Vermeiden Sie hektische Bewegungen.
Halten Sie Kinder von dem Nest fern.
Niemals mit Gegenständen in einem Nest stochern, keine Wasserschläuche auf Nester richten. Dies macht die Tiere aggressiv.

Niemals Bekämpfungsaktionen (wie etwa der Versuch des Ausschwemmens oder Ausbrennens, Chemikalieneinsatz) versuchen. Sie könnten damit der Umwelt schaden und eine gefährliche Reaktion der Wespen hervorrufen.

Jemand wurde gestochen was ist zu tun?
Bei Stichen in den Mund kann als Soforthilfe ein Eiswürfel (notfalls auch anderes Gefriergut) gelutscht werden. Ein weiterer Rat, schneiden
Sie eine Zwiebel halb legen Sie sie auf den Stich! Bei Atembeschwerden sofort einen Arzt aufsuchen oder den Rettungsdienst über 112 informieren. Das Kühlen der Einstichstelle mit einem Eiswürfel lindert die Schmerzen und verringert die Schwellung.

Sollte es nach einem Stich zu Atembeschwerden, Unwohlsein, Herzrasen, starken Schwellungen oder Magen-Darm-Krämpfen kommen, informieren Sie sofort den Rettungsdienst über 112. Es könnte sich um eine allergische Reaktion
handeln.'